Eiskalt und gestochen scharf

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Eisschollen, sachte treibend, boten ein wunderbares Übungsobjekt im Workshop „Ganz schön scharf: Schärfentiefe und Zeit“ (nächster Kurs: Sa. 30.09.2017). Bei traumhaftem Wetter, gepaart mit eisiger Kälte, experimentierten wir mit den Kamera-Einstellungen rund um Zeit und Blende.

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Den zweiten Teil des Kurstages verbrachten wir am Bach. Flusssteine, Stromschnellen, Wasserfälle… Das Tüfteln mit der Zeiteinstellung war herrlich, die entstandenen Wasser-Fotografien sind es ebenso.

Die Begeisterung von Kursteilnehmer Tobias widerspiegelt den Kurstag: „Wir durften von Deinem hochstehenden technischen Wissen und Deinen Erfahrungen profitieren: Einfach Spitze! Ich nehme gerne an Deinen Kursen teil. Zu den aktuellen «Tücken der Technik» und den neusten Errungenschaften auf dem Markt kennst Du immer die Hintergründe und lieferst entsprechende Tipps dazu.“

 

 

Keine Berufslehre ohne Materialkunde

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Viele der Fotoschool-Kurse haben dieses Jahr mit der etwas trockenen Materialkunde angefangen: Objektivkunde, Reinigung, Justierung, Sensor-Reinigung.

Langweilig?! Mitnichten! Sowohl im Fotolehrgang ‚Grundbildung‚ sowie im Workshop ‚Material und Technik‚ experimentierten wir mit unserer Kameraausrüstung und testeten Objektive.

Natürlich widmete sich der Fotolehrgang nebst der angewandten Pflege von Objektiven und Kamera auch der Objektivkunde: Die physikalischen Grundlagen wurden ergänzt mit der Diskussion, was denn genau ein gutes Objektiv ausmache – beispielsweise die achromatischen Linsen (oder ED-Linsen).

Spannend war das anschliessende Testen von schlechten und guten Objektiven.
70-200

Bei Verwendung des Objektivs 70-200mm sieht man das Muster der Sichtbacksteine sehr gut (obiges Bild). Der Kontrast zwischen der hellen Nummer 11 auf grauem Hintergrund wirkt ebenfalls befriedigend.

55-200

Beim älteren Setobjektiv 55-200mm wirkt das Backstein-Muster nicht scharf. Klein sieht es allenfalls noch akzeptabel aus, in der Vergrösserung aber unbefriedigend. Fazit: Das Objektiv ist ein wichtiger Bestandteil der Kameraausrüstung.

Nachfolgend nahmen wir den Autofokus in die Mangel: Stellt der wirklich dort scharf, wo man den Schärfenpunkt setzt?!? Leider ist das nicht immer der Fall. Abhilfe schafft das sorgfältige Justieren.

Oh Schreck, ein Fleck! Natürlich wollten wir es genau wissen mit den Flecken auf den Fotos. Handelt es sich hier um eine Verschmutzung auf dem Objektiv oder um Dreck auf dem Sensor?
sensorfleke

Der Test offenbart es: Verharrt der dunkle Punkt nach dem Wechseln der Objektive am selben Ort, handelt es sich um eine Sensorverschmutzung.

 

Zwielicht: Die Tage werden wieder länger!

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Als die Nächte am längsten waren, widmeten wir uns im Fotolehrgang ‚Grundbildung – Bildgestaltung‘ dem Thema Zwielicht. Wahrlich knifflig waren die Lichtverhältnisse im schattigen Wald, der von der fahlen Wintersonne märchenhaft ausgeleuchtet wurde.

0001_silvia_tobelweiher_010Dann wurde es richtig düster bei garstigem Wetter. Kurzentschlossen verbrachten wir den zweiten Teil des Kurstages im Nähmaschinen-Museum in Dürnten. Museen sind stets wahre Fundgruben an spannenden Sujets inmitten herausfordernder Lichtverhältnisse!

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Neugierig?! Im Februar, wenn die Tage wieder länger werden, findet erneut ein ZwieLICHT-Workshop statt: Samstag 04.02.2017. Auch der nächste Fotolehrgang ‚Grundbildung – Bildgestaltung‘ wird das Zwielicht ausleuchten (ab Dienstag 07.03.2017, 8 Abende und 2 Tage).

Sowohl im Wald als auch im Nähmaschinen-Museum sind den KursteilnehmerInnen trotz – oder eben gerade wegen – der schwierigen Lichtverhältnisse viele ausdrucksstarke Bilder gelungen. Das Zwielicht erfordert das genaue Hinschauen. Kein Wunder wurden viele verlockt sich auf Detailaufnahmen zu konzentrieren…

 

Photo17 mit 25’000 Besuchern

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Schön war sie, die Fotoausstellung Photo17! Anfang Januar fand in der Zürcher Maag-Halle die grösste Fotografie-Werkschau in Europa statt. 150 ausgewählte Fotografen aus aller Welt, darunter auch Christian Weymann, haben ihre aktuellsten Arbeiten präsentiert.

Christian zeigte vier Bilder seiner neuen Tanzstudie. In Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Tänzer Steven Vaughan, ein Mitglied der renommierten David Parsons‘ Tanzkompanie, sind im Sommer 2016 in einer alten Scheune im Zürcher Oberland bewegende Bilder entstanden. Damals ging es heiss zu und her…

…doch eher kalt war das Anstehen am Eingang der Photo17, denn Tausende von Menschen begehrten Einlass. Erste Impressionen der Ausstellung vermittelt dieses Video:

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Viele Menschen verweilten bei den Tanzbildern. Die Resonanz an der Photo17 war ausgesprochen positiv.

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Im Vorfeld berichteten zwei Zeitungen über die Photo17 mit Präsenz der Fotoschool. Erfreulich war der ausführliche Artikel in der Wochenzeitung regio vom 5. Januar 2017 namens ‚Leichtfüssigkeit im Bild‘.

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Fine Art Printing – Ein bunter Workshop

Der freudige Blick dieses Kursteilnehmers sagt mehr als Worte!

Denn nach eineinhalb Kurstagen (1 Abend digitale Optimierung mit Adobe Lightroom, 1 Tag Papier- und Drucktheorie) wurden die Teilnehmer belohnt mit wunderbaren Fotodrucken auf edlen Papieren: Fotografie-Kunstwerke vom Feinsten!

0002__dsf9601Aha, heisst es vielleicht darum Fine Art Printing?!? Jedenfalls spornt uns Arthurs Rückmeldung an, bald wieder Druck-Kurse anzubieten mit Kursleiter Christian Weymann: ‚Fotoschool-Workshops sind vom Feinsten. So auch der Kurs ‚Fine Art Printing‘. Was ich besonders schätze ist, dass du dein fundiertes Wissen und deine langjährige Praxis sehr anschaulich und verständlich vermittelst und auf absolut JEDE Frage eine klare Antwort hast. Dank deiner Professionalität, deiner didaktischen Erfahrung und deiner zuvorkommenden (Fine) Art freue ich mich auf weitere Workshops. Und die Kursunterlagen sind ebenso perfekt gestaltet wie die Kurse.‘

Gutes neues Jahr

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Wir wünschen Euch allen einen guten Start ins neue Jahr.

Wir sind ins neue Jahr gestartet mit einer neuen Webseite.
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Wir freuen uns, dass Christian Weymann an der Ausstellung Photo17 vom 6. bis 10. Januar 2017 Bilder seiner aktuellen Tanzserie zeigen darf. Diese Fotografien sind im Sommer 2016 in Zusammenarbeit mit einem Tänzer aus den USA entstanden.
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Fotoschool-Znacht 2016

0001__dsf9562Wir schwelgen in bester Erinnerung an den schönen Fotoschool-Znacht mit Euch!

Gerade im Zeitalter der Social Medias sind solche Anlässe eine wunderbare Art, alte Freundschaften aufzufrischen. Stellt Euch vor, es trafen sich beispielsweise zwei fotobegeisterte Cousins wieder sowie ehemalige Nachbarskinder, die sich 40 Jahre lang nicht mehr gesehen haben!

Bereichernd waren die eindrücklichen Mongolei-Bilder von Lisa Fischer: Zum Auftakt des Fotoschool-Znacht zeigte sie prächtige Impressionen von ihren Reisen sowie ihrem Engagement für die Kinderhilfe Mongolei names Bayasgalant

Das vielgelobte ‚wunderbare Nachtessen‘ sowie die angeregten Gespräche – von fototechnischen Problemstellungen bis hin zu amüsanten Reiseerlebnissen – rundeten den schönen Abend ab. Das motivierende Feedback ‚gerne wieder!‘ nehmen wir uns zu Herzen: Der nächste Fotoschool-Znacht…

…im Jahr 2017! Wir wünschen Euch einen guten Start im neuen Jahr und freuen uns auf ein Wiedersehen – sei es beim nächsten Fotoschool-Znacht oder einem Fotoschool-Workshop (das Fotoschool-Kursprogramm 2017 findet ihr hier).

Impressionen der Vorbereitung…

Bilder des Abends

Astrofotografiekurs

Der Weihnachtsstern, weit sichtbar mit Schweif und andere Sterne, faszinieren die Menschheit seit jeher. Himmlische Zeiten sind kostbar. Auch unser Sternenhimmel-Workshop erntete viel Lob. Vielen Dank für die schönen Rückmeldungen!hanspeter_bachtel-2Feedback von Roman
Es war ein gelungener, lehrreicher Abend. Neben den fotografischen Erkenntnissen haben mich vor allem auch die astronomischen Ausführungen von Martin über die Sternenbilder und den facettenreichen Sternenhimmel fasziniert. Eure Hilfsbereitschaft und Euer Engagement haben mich sehr gefreut!

Feedback von Hanspeter
Hallo Cornelia und Martin! Ich kann Euch beiden nur danken für diesen tollen und sehr interessanten Kurs, welchen ich sicher jedem nur empfehlen kann. Um deinen Support mit den Einstellungshilfen an meiner Nikon bin ich sehr froh gewesen. Obwohl ich natürlich den Weissabgleich wieder vergessen habe, trotz deiner und Martins Intervention. Die Erklärungen von Martin über all die Namen von den „leuchtenden Punkten“ am Himmel war sehr interessant.

Der Kurs „Faszination Sternenhimmel von der Planung bis zum fertigen Bild“ ist wirklich empfehlenswert. Wir hatten natürlich optimale Voraussetzungen, sternenklares Wetter für die Nachtaufnahmen mit ganz guter Betreuung durch Martin und Cornelia mit Kaffee und Guetzli bei sommerlichen Temperaturen, sowie nebliges Wetter für die Bearbeitung der Bilder mit Ligthroom und StarStax für die Strichspuren. Das gute Wissen von Martin über alle dies Himmelskörper ist unglaublich. Es hat mich motiviert, mich weiterhin mit Langzeitbelichtungen von Sternen zu beschäftigen.

Feedback von Andi
Für mich war der zweite Abend sehr faszinierend, ja sogar ein WOW-Erlebnis! Mein Kursziel war es, ein schönes Foto der Milchstrasse abzulichten. Ich hätte jedoch nicht damit gerechnet, dass wir in nur wenigen Fahrminuten Orte erreichen können, an denen die Milchstrasse so schön abzulichten ist. Es ist also tatsächlich möglich mit einer APS-C Kamera nicht weit von zuhause, die gleichen Resultate zu erzielen, wie ich sie von Internetfotos kannte. Mit dem erlernten Know-how war es mir möglich, auch selbst die Milchstrasse abzulichten. Ich freue mich bereits jetzt auf den Frühling, wenn ich weiter üben kann! An dieser Stelle möchte ich euch danken.

Gesammeltes Feedback nach dem Bearbeitungstag am Computer:

  • Ich habe es geschätzt, dass es nicht nur um das Sterne Fotografieren ging, sondern dass Martin so vieles zu sagen wusste und ich dabei vieles über die Sterne, die Sternbilder und Planeten erfahren durfte.
  • Ich fand es super, dass wir am Einführungsabend in einer etwas helleren Nacht unterwegs waren. Dies gab mir Sicherheit und ich konnte die wichtigen Handgriffe üben, was mich in der dunklen, mondlosen Nacht sehr unterstützt hat.
  • Das Hintergrundwissen, also nicht nur die Technik, zu unserem Sternenhimmel erzählt zu erhalten, war genial.
  • Im Bearbeitungskurs half es mir, dass wir ein Bild ‚step by step‘ gemeinsam erarbeitet haben, das gab mir einen guten Einblick in die Bildoptimierung.
    Was ich sehr schätzen würde ist, wenn Photoshop auch als Bearbeitungstool genutzt würde.
  • Danke herzlich für das grosse Engangement für die Sache. Es geht in diesem Kurs nicht nur um Technik bei Aufnahme und Bearbeitung…es geht um die Sache, sprich den Sternenhimmel, selbst!

Street Photography in Zurich

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Beim diesjährigen Streetfotografie-Kurs haben wir das gesamte am Theorieabend gebüffelte Wissen rund um die Reise-, Architektur- sowie Streetfotografie in die Tat umgesetzt. Nachträglich haben wir an einem weiteren Kursabend die Bilder mit dem Adobe Lightroom Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet. Eine kreative, schöne Arbeit.

Übrigens: Der nächste Bildbearbeitungskurs findet am 14./15. Januar 2017 statt!

Unser Rundgang durch Zürich startete am Prime Tower und endete beim Brunnen vor dem Opernhaus. Nebst Gebäuden und Wasser fotografierten wir auch Menschen, wie beispielsweise auf dem Lindenhof grazile Strassenkünstler. Nachfolgend einige gelungene Fotos der Kursteilnehmenden:

Eine Frage des Standpunkts

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Städte sind faszinierend. Städte sind vielseitig. Alles eine Frage des Standpunkts! Einzig durch die Variation der Perspektive oder der Schärfentiefe kann etwas im Bild klein und unscheinbar oder gross und dominant wirken.
Zwei Beispiele bezüglich fotografische Perspektive aus dem neulichen Streetfotografie-Kurs in Zürich. Die Kameraeinstellungen und das Objektiv sind identisch bei beiden Bildern. Der einzige Unterschied besteht darin, dass beim zweiten Bild die Kamera auf dem Boden und nicht in Augenhöhe positioniert ist.

Beispiel 1: Einmal plätschert der Brunnen beim Zürcher Opernhaus sanft dahin…

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…und dann spritzt das Wasser fast höher als das Gebäude – ein Frage des Standpunkts.
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Beispiel 2: Unscheinbare Stühle…
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…verwandeln sich in enorm grosse Stühle – eine Frage des Standpunkts.
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