Portrait On Location in einer alten Fabrik: Zweiter Tag

Um Bewegungen fliessen zu lassen, braucht es eine lange Verschlusszeit in der Kamera sowie die Einstellung Blitzauslösung auf dem zweiten Verschlussvorhang.

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Bewegungen mit dem Blitz einfrieren: Hier mit schneller Blitz-Brennzeit (1/4000) und Blitz-Synchronisationszeit  (1/125).

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Das Model und die alte Maschine: ein harmonisches Zusammenspiel mit vorhandenem Tageslicht und ergänzendem Blitzlicht.

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Portrait On Location in einer alten Fabrik: Erster Tag

In der Tat herausfordernd: Die Kursteilnehmer hatten die Aufgabe, spärliches Tageslicht mit Blitzlicht zu ergänzen. Geübt und geblitzt wurde auf dem Dachstock sowie im Treppenhaus.

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Immer wieder ein Blickfang: Das Model als Silhouette in einem Durchgang.

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Das durch die alten Fabrikfenster eindringende Tageslicht reichte als einzige Beleuchtungsquelle aus: Das Portrait ist faszinierend.

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On Location. Intensivtag des Porträtsemesters.

Ausgewählte Location: Ein Restaurant.

Die Teilnehmer übten abwechslungsreiche Szenen darzustellen und mit verschiedenen Lichtverhältnissen zu arbeiten. Je nach Begebenheit stand die Blitzanlage draussen vor dem Fenster oder dezent im Hintergrund, um das natürliche Licht miteinzubeziehen.

Hier experimentierten wir mit dem Hispeed-Blitz. Das Model posiert auf dem Steg und der Hintergrund wird dank dieser Blitzfunktion abgedunkelt. Dies würde bei einem „gängigen“ Blitz zur Überbelichtung führen.

 

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Beautyportrait und Laufsteg

Portrait mit Schmuck und speziellem Seitenlicht.
An diesem Abend ging es um den Schwerpunk ‚Beauty Session‘ in Zusammenarbeit mit einer Visagistin. Das Model wurde für die schwarz-weiss Aufnahmen geschminkt, um die Kontraste der Lippen und Augen zu betonen. Auf den Farbfotos sieht man, wie stark die Lippen geschminkt wurden.

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Portrait eines Karateka

Lass das Qi fliessen.

Die Teilnehmer des Porträtsemester befassen sich hier mit dem Karate-Model Daniel K.

Wir widmen uns verschiedenen Aufgabenstellungen: Portrait, Aktion (Bewegung einfrieren), Silhouette sowie Spiel der Muskeln.

Das grosse Highlight ist das Zerschlagen von Platten! In der Tat ist es ein sehr eindrücklicher Abend im Studio mit einem Model der etwas anderen Art.

 

Making Off:
Der erste Test beim Plattenbrechen geht los. Die Lichtführung ist hinter dem Hauptdarsteller, um den Staub mit in die Aufnahmen fliessen zu lassen.

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Drei Styrolplatten, starkes Licht: So hat der Sportler möglichst viel Freiheit bei der Ausführung seiner Bewegungen hat.
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Das Making Of vom Portrait On Location in einer alten Fabrik: Zweiter Tag

Portraitieren in einer alten Werkstatt:
Es ist das faszinierende Spiel zwischen vorhandenem Licht und Blitzlicht.

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Aufheller und Blitz im Einsatz, damit das Model und der Hintergrund gut beleuchtet sind.

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Bewegungen einfangen. Der Raum – obwohl er hier sehr hell wirkt – wird ohne Blitzlicht und unterbelichtet von der Kamera aufgenommen.

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Lost Places

In den alten Fabrikhallen einer Textilproduktion im Glarnerland fanden wir eine Metallwerkstatt und eine Schreinerei vor, die Sujets „en masse“ lieferten: Von Architektur bis Makro.

legler_02Die Schreinerei war über und über mit Holzstaub bedeckt. Man musste sich achten, wo man hintrat. Es war, als hätten die Schreiner die Werkstatt gerade verlassen. Es erfreute jedes Fotografenherz, das gerne Details fotografiert. Auch bei den Teilnehmern konnte man die Freude spüren.

legler_01Schlosserei/Metallwerkstatt:
An den Werkzeugen der Maschinen konnte man sogar noch die Späne sehen, welche schon über 20 Jahre dort liegen.


legler_03Die alte Produktionshalle, wo die Textilien produziert wurden.
Legler_Areal_2016_MG_1329Eine weitere Produktionshalle.

Hier einige Bildbeispiele der Kursteilnehmer, aufgenommen in der Schreinerei und der Metallwerkstatt/Schlosserei.

Es war wunderbar in diesen Räumlichkeiten fotografieren zu dürfen.

Die Teilnehmer hätten gerne noch einen zweiten Tag an diesem „verlassenen“ Ort fotografiert. Vielleicht ergibt sich ja wieder einmal die Möglichkeit.