Aufbau für den Workshop Tanzfotografie: „Festhalten, was das Auge nicht sieht“

Schlagwörter

,

Zuallererst kommen nicht die Tänzer ins Schwitzen, sondern diejenigen, die für den Tanzfotografie-Workshop alles vorbereiten und aufbauen!

Die Pendenzenliste ist lang: Location suchen – in unserem Fall das ehemalige Kino Rex, das als neues Nova-Theater über eine Bühne mit 4.70m Höhe verfügt -, Tänzer selektionieren und Verträge abschliessen, ein Helferteam zusammenstellen und instruieren.

Lang ist auch die Materialliste, insbesondere für das Licht-Equipment:
3 Blitzgeneratoren
4 Leuchten für die Blitzgeneratoren
2 Siros 800S
1 Siros 800L
1 Para 220
2 Striplights
1 Okta Box 75
2 Normalreflektoren

Zusätzlich schafften wir Stative heran, zwei Windups um die Leuchten auf 3.7m Höhe zu bringen, einen Galgen um Licht direkt über die Tänzer zu bringen, und natürlich einen schwarzen Hintergrund, 6m x 5m gross.

Und alles muss in die Lokalität des Tanz-Shootings transportiert werden! Hier sind wir am Rollen eines Fotostativs…

…hin zum wartenden Licht-Equipment.

Der Aufbau des schwarzen Hintergrunds fordert handwerkliches Geschick und eingespieltes Teamwork: Wir sägen Holzlatten, stellen mit vereinten Kräften den Rahmen auf und spannen geduldig und faltenlos das ’schwarze Bühnenbild‘.

Nun muss nur noch die Technik und das Licht eingerichtet werden – mehr dazu im nächsten Blog.

Fotolehrgang „Persönlicher Stil“ – Landschaft

Schlagwörter

, , ,

Zauberwort ‚Perspektive‘. Genau darum geht es in der Landschaftsfotografie. Beim Ausloten der Blickwinkel verändert sich auch das Licht. Ob an einem Bach oder auf einem Berg, stets gilt es ein aussagekräftiges Bild mit Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund aufzubauen.

Die Kursteilnehmer des FOTOSCHOOL-Lehrgangs ‚Mein persönlicher Stil‘ machten ihre Hausaufgaben sprichwörtlich vorbildlich: Zwischen dem Theorie- und dem Bildbesprechungsabend entstanden stimmungsvolle Landschaftsfotografien. Ein Bild wirkt herausragend bezüglich Farben und Perspektiven. 

 

 

Fotolehrgang „Persönlicher Stil“ – Makro

Schlagwörter

,

Auch der diesjährige FOTOSCHOOL-Lehrgang 2017 „Mein Persönlicher Stil“ führt die Teilnehmer in die verschiedenen Bereiche der Fotografie ein, wobei immer die Bildgestaltung im Fokus steht. Der nächste Stil-Lehrgang wird im März 2018 starten. Zu den Übungsfeldern gehören die Makro-, Landschaft-, Porträt- und Zwielicht-Fotografie sowie Blitzen und die klassische Fotoreportage als Abschlussarbeit.

In mehreren Blogbeiträgen werden wir nun einige prächtige Bilder der Kursteilnehmer veröffentlichen. Beginnen wir mit den Makrofotografien. Beim Thema ‚Makro‘ geht es um den passenden Ausschnitt, das Zusammenspiel der Farben und die korrekte Schärfentiefe. 

Durch die Luft mit der Leica M10

Schlagwörter

, ,

Diese wunderbaren Bilder – aufgenommen von Gregor Beer während Helikopter-Rettungseinsätzen im Himalaya – sind eine Augenweide. Link zur Leica-Bildreportage hier.

Ich erinnere mich gut: Vor mehr als 20 Jahren hielt ich meine Leica M6 in den Händen, daneben war ich mit der Kreation von CD-Roms beschäftigt. Ich zeigte die brillante Kamera meinem Grafikatelier-Kollegen Gregor Beer, der bald darauf seine erste Occasion-Leica in New York erstand… Heute fliegt Gregor als Helikopterpilot in die abgelegensten Winkel der Erde, lebt in New York und die Leica (zurzeit eine digitale, robuste M10) ist stets dabei. Wie schön, dass Gregor seine fantastischen Fotos via Leica-Blog dem Publikum zugänglich macht. Ein Genuss!

Ferienplausch mit Rauch und Peperoni

Schlagwörter

, , ,

Rauch, Wasser, Akrobatik – beste Inspiration für spannende Fotosujets! Beim Pfäffiker Frühlings-Ferienplausch widmeten sich fantasievolle 6.-Klässler der Detail- und Makrofotografie. Mit gezückten Kameras verfolgten sie beispielsweise zauberhafte Räucherstäbchen-Rauchformationen.

Weitere kunstvolle Bilder entstanden in der Wasserecke unseres Fotostudios: Peperoni ins Wasser werfen, das Spritzen festhalten, den Gemüse-Tauchgang verewigen – Teamgeist war gefragt!

Und da sich Teenager nicht gerne selbst auf Fotos sehen – abgesehen von Selfies – versuchten wir das Eis zu brechen mittels Schattenbildern, damit nur der Personenumriss zu sehen ist. Das Schattentheater wurde weiterentwickelt zu fotogenen Akrobatik-Einlagen. Der nächste akrobatisch angehauchte Fotokurs für Erwachsene findet übrigens am Samstag 15.7.2017 statt und widmet sich der Tanz- und Ballett-Fotografie (nur noch wenige Plätze frei).

Der Mohn aus drei Perspektiven

Schlagwörter

, , , , ,

Zurzeit blüht die Mohnblume an vielen Orten. Mohn ist vergänglich, nicht aber das Mohnbild. Gerne gebe ich allen Botanikfotografinnen und-fotografen folgende Anregung mit auf den nächsten Spaziergang (unser Makro-Kurs findet erst am 29.9.17 statt): Fotografiert eine Blume aus verschiedenen Blickwinkeln! 

Beginnen wir wie gewohnt – Perspektive von oben. Vor dem grünen Hintergrund scheint der Mohn sehr gewöhnlich. Da der Farbkontrast zwischen rot und grün für das menschliche Auge sehr klein ist, wirkt das Bild fast schon brav.

Dann begeben wir uns auf die Höhe der Blume. Das Bild nimmt an Spannung zu. Das Wechselspiel zwischen rot und blau wirkt für das menschliche Auge um einiges kontrastreicher.

Mit Blick in den Himmel – der Blume zu Füssen: Wir platzieren die Kamera unter dem Mohn. Das Bild wirkt dramatisch! Die in den Himmel reichende Blume scheint an Bodenhaftung zu verlieren… Ein Blume, drei Perspektiven, gegensätzliche Stimmungsbilder.

Porträtfotografie: Ausstellung und Kurs

Schlagwörter

Schon gesehen? Falls noch nicht – folgende zwei Fotoausstellungen wurden verlängert und sind wärmstens zu empfehlen:

Swiss Press Photo 17, Zürich: 90 exzellente Schweizer Pressebilder des Jahres 2016 sind noch bis 2. Juli 2017 im Landesmuseum zu bestaunen.

Verdingkinder – Portraits von Peter Klaunzer, Bern: 25 faszinierende Werke von ehemaligen Heim- und Verdingkindern stellt der Keystone-Fotograf noch bis am 30. Juni 2017 im Käfigturm aus.

Um Porträts geht es natürlich auch in den aktuellen Fotoschool-Kursen Regie- und Posing (19.6.), Männerporträts (26.6.), Frauenporträts (3.7.), Porträt On Location (10.7.), Tanzfotografie (15.7.).

Viele weitere Fotografie-Ausstellungen sind wie immer auf www.fotoagenda.ch zu finden. Viel Vergnügen!

Staubbeutel vor dem Makro

April-Wetter herrscht bis in den Mai hinein. Doch wir Glückspilze erwischten einen trockenen Kurstag, um mit unseren Kameras den Botanischen Garten Grüningen unter die Makro-Objektive zu nehmen. Durch die neuliche Kälte samt Schneefall waren viele Triebe erfroren. Dennoch entdeckten wir einige Blumen im Treibhaus.

Wir waren fasziniert von den Hibiskusblüten. Doch wie so oft bei der Makrofotografie (nächster Kurs: 29.09.2017) hatten wir zuerst die Qual der Wahl zu entscheiden, was wir scharf im Bilde haben wollten, gefolgt von der Herausforderung, diesen Punkt scharf hinzubekommen. Gute Unterstützung bot uns die Technik ‚Focus Stacking‘. Dabei werden mehrere Bilder mit verschobenem Fokuspunkt gemacht und anschliessend zu einer Fotografie verrechnet.

Eine Kursaufgabe lautete, den gesamten Blütenstand der Hibiskusblüte scharf darzustellen, die anderen Pflanzenteile unscharf. Das Resultat sieht so aus:

Bei den folgenden zwei Bildern sieht man anhand der vergrösserten Ausschnitte, was bei der Technik ‚Focus Stacking‘ im Detail geschieht:
Beim oberen Bild – eine der Einzelaufnahmen – erkennt man deutlich die Unschärfe der Staubbeutel.

Das aus neun Einzelaufnahmen zusammengesetzte Foto präsentiert alle Staubbeutel gestochen scharf. Die Technik ‚Focus Stacking‘ – also die Variation des Fokuspunktes – hat wunderbar funktioniert.

Bei manchen Fotografien der Kursteilnehmer lässt sich erahnen, dass mit dieser Technik gearbeitet wurde…

Und besten Dank für dieses nette Kompliment: „Der Makrokurs war sehr lehrreich und ich konnte enorm von der Kursleiter-Erfahrung profitieren. Die Art und Weise, wie uns das Thema näher gebracht wurde, war einfach grossartig. Die Tipps und Tricks sind genial. Super war auch, dass Foto-Equipment zum Ausprobieren zur Verfügung stand.“

Ferienaktivität: Details fotografieren

Die Fotoschool beteiligt sich alljährlich an den Pfäffiker Ferienaktivitäten. Während der Frühlingsferien haben wir unser Studio einen Tag lang für acht Kinder der 6. Klasse geöffnet – und staunten Bauklötze über die kreativen Ideen der jungen Schaffer.

Draussen lag April-Schnee. Drinnen widmeten wir uns kleinen Gegenständen und ihren spannenden Details…
…und unermüdlich wurde fleissig arrangiert.

Die Kinder experimentierten munter und fragten sich mitunter: Macht es wirklich so viel aus, ob ich eine grosse Blendenzahl und viel Schärfentiefe wähle, oder eine kleine Blendenzahl mit wenig Schärfentiefe?!?! In der Tat ist der Unterschied sichtbar, wie folgende zwei Bilder beweisen (FOTOSCHOOL-Kurs ‚Ganz schön scharf‘):

Fasziniert testeten die Kinder das Weitwinkel-Objektiv, welches das Spielzeugauto nach hinten kleiner wirken lässt und dafür die Front betont. Dies im Gegensatz zum Normalobjektiv, das einen Gegenstand so darstellt, wie wir es mit blossem Auge sehen.

Das Spielen mit bunter Beleuchtung sowie die Variation des Fokus (zuerst vorderes Objekt scharf, dann hinteres) gefiel den Kindern ebenfalls. Und erst recht das Spiel mit den Spiegeln machte Freude: So kann ein Auto von allen Seiten in einem einzigen Bild dargestellt werden. Eine tolle Idee für unseren Lehrgang Werbe- und Produktfotografie im Herbst 2017! 

 

Architektur-Lehrgang: Fassaden

Drinnen, draussen, dazwischen. Am dritten Kurstag des Architektur-Lehrgangs betrachteten wir einige Immobilien genauer von aussen. Wie sieht eine Loft-Wohnung von aussen aus? Wie wirkt eine neue Überbauung mit 145 Wohnungen? Je nach Jahreszeit, Witterung und Blickwinkel kann man einen anderen Eindruck von ein und demselben Gebäude vermitteln. Der Fotograf und die Fotografin haben es in der Hand!

Beim Betrachten dieser neuen Wohnsiedlung faszinierte uns die Fassadengestaltung. In Variation haben wir die grossen Kuben und die spannenden Fenster-Reflektionen fotografisch ins beste Licht gesetzt.