Lichtformer für die Porträtfotografie – Teil 3

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Das Licht ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Fotografen. Die Teilnehmer des vergangenen FOTOSCHOOL-Kurs ‚Lichtformer‘ erforschten das Zusammenspiel von mehreren Lichtquellen.

Katzenlicht – unsere erste Herausforderung. Hierfür positionierten wir eine 60×100 cm grosse Softbox so, dass die Lichtquelle für das Model nur als schmaler Strich erkennbar war. Somit ist auf den Fotos stets ein länglicher Lichtreflex im Auge sichtbar.

Dann stellten wir zwei Softboxen Richtung Kamera hin. Um nicht übermässig viel Streulicht zu erhalten, montierten wir direkt vor die Kamera ein Stativ mit einem Abschatter.

Das bewirkte ein wunderbar weiches Licht von zwei Seiten.

Zuletzt benutzten wir eine 150 cm grosse Okta, vor die wir ein schwarzes Tuch als Hintergrund hängten. Belohnt wurden wir mit schönem Silhouetten-Licht.

 

Posieren und Regieführung (4/4): Back to School

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Das neue Schuljahr hat gestartet. Doch im diesjährigen Porträt-Lehrgang war plötzlich nicht mehr klar, wer eigentlich die Schulbank drückt. Die Fotografen, die den FOTOSCHOOL-Kurs gebucht hatten? Oder die zwei Models?

Wie wäre es mit einer Prüfung? Erst ist das Model Karel ratlos, dann probiert er beim Model Kizzy abzuschreiben, was nicht gelingt. Die Lösung: Karel wird Lehrer, und was für einer…

Konzept, Regie und Fotos: Die Kursteilnehmer vom Lehrgang Studio und On Location Porträtfotografie.

Posieren und Regieführung – Teil 3

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Eine alltägliche Pose gefällig? Für unsere zwei Model Kizzy und Karel heisst das also tanzend! Denn seit die beiden 13 Jahre alt sind, tanzen sie zusammen und sind nun weltweit als (Musical-)Tänzer tätig.

Das Making-Of ist ebenfalls spannend: Die Kursteilnehmenden üben sich in Regieführung, derweil die Tänzer durch das Studio wirbeln – oder im Schlussapplaus fotogen verharren.

Im FOTOSCHOOL-Studio in Pfäffikon ZH verstecken sich übrigens einige tolle Requisiten, beispielsweise ein alter Schlitten. Kaum zu glauben, was alles passieren kann, wenn man einem Kubaner, der noch nie Schlitten gefahren ist – obwohl einst in Paris und heute in Madrid lebend – einen Schlitten in die Hand gibt!!!

Posieren und Regieführung – Teil 2

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Das WAS ist wichtiger, als das WIE! Wer mit Models arbeitet, tut gut daran, nur die gewünschte Situation oder Rolle zu beschreiben, ohne die Umsetzung detailliert vorzugeben.

Im FOTOSCHOOL-Porträtkurs überlegten wir uns für das Model Kizzy zahlreiche Rollen, von der emsigen Studentin bis hin zur strengen Lehrerin. Dann variierten wir die Perspektive. Derweil nahm der Übermut zu, die Schuhe landeten auf dem Tisch: Zeigt her Eure Füsse!

Das Licht haben wir an diesem Kurstag bewusst einfach gehalten: Der Para 220 leistete gute Dienste. So konnten sich die Teilnehmenden ganz auf die Regieführung und das Posen konzentrieren.

Und wie steht es mit den Einzelporträts? Die Variationsmöglichkeiten sind auch hier unerschöpflich, wie die Models Kizzy und Karel schön aufzeigen: Mit geradem Blick in die Kamera starren, oder mit der Hand im Gesicht nachdenken? Aufgepeppt mit einem Accessoire wie einer Kette oder einer Brille? Zwei Model – viele Gesichter.

Posieren und Regieführung – Teil 1

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Mimik, Gestik, Posen. Auf die Anleitung kommt es an! In der Porträt-Fototografie ist es enorm wichtig, das Model beim Posieren exakt anzuleiten. Hierfür braucht es Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, um das Model zu motivieren, natürliche Posen einzunehmen.

Es gibt zahlreiche Bücher zum Thema Regieführung und Posen. Generell bin ich der Meinung, dass das Aufzwingen einer Pose, die nicht zur Person passt, niemals zu einem befriedigenden Resultat führt. Vielmehr bewährt es sich, wenn man dem Model Ideen und Inspiration gibt, WAS es ausdrücken soll.

Im FOTOTSCHOOL-Porträt-Kurs arbeiteten wir einen Tag lang mit Kizzy, einer Tänzerin. Zum Aufwärmen wünschten sich die Kursteilnehmenden einige lockere Posen: zuerst stehend…

…dann auf einem Stuhl sitzend. Dann in neuen Farben – Kleiderwechsel sei dank.

 

Beleuchtung: Lichtformer für die Porträtfotografie – Teil 2

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Das Licht ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Fotografen. Die Teilnehmer des vergangenen FOTOSCHOOL-Kurs ‚Lichtformer‘ erforschten das Zusammenspiel von mehreren Lichtquellen.
Zoe, unser Model, war ganz in weiss gekleidet. Wir wählten das Motto WEISS AUF WEISS. Die Herausforderung bestand darin, die Trennung der verschiedenen Weisstöne sichtbar zu machen, was den Kursteilnehmern schön gelang!

Weiss-Weiss und Schwarz-Weiss: Der FOTOSCHOOL-Kurs Schwarz-Weiss-Fotografie (ab 29.Okt. 2018) wird sich der Harmonie von Gegensätzen widmen.

 

Beleuchtung: Lichtformer für die Porträtfotografie – Teil 1

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Und es werde Licht! Was simpel klingt, ist gar nicht immer so einfach: Wie kann das Licht in der gewünschten Intensität an den beabsichtigten Ort gelenkt werden? Das Licht nach Wunsch ‚formen‘ zu können, das ist enorm wichtig in der Studio- und Porträtfotografie.

Im neulichen Kurs ‚Lichtformer‘ ging es um die Wirkung der einzelnen Lichtformer: Scheinwerfer, Lampen, Schirme, Wände und weitere Hilfsmittel – wie setzt man sie ein?

Zu Beginn richteten wir ein Licht ohne Lichtformer gegen die Wand im Rücken des Fotografen. Bei minimalem Schattenwurf hatte so unser Model Isaura viel Freiraum, um sich zu bewegen. Diese Beleuchtungsmethode eignet sich auch ausgezeichnet für Nahportrait- sowie für Ganzkörper-Aufnahmen, ohne je Licht und Lichtformer ändern zu müssen.

Später haben wir mit zwei Lichtformern gearbeitet, die zwar fast gleich gross sind, sich aber im Wesen unterscheiden: Der Para 88 führt das Licht schmeichelnd dem Gesicht entlang; es entstehen keine starken Schatten. Dagegen bewirkt der Okta 75 einen sichtbaren Helligkeitsgradienten: Die Lichtstrahlen werden schwächer, je weiter weg sie von der Lichtquelle sind, und Schatten werden sichtbar. Dies ist gut erkennbar auf den letzten Aufnahmen dieser Bildergalerie.

Einführung Studio-Porträtfotografie: Durch die Brille

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Ohne Blitzanlage geht bei der Porträt-Fotografie heutzutage gar nichts mehr. Kein Wunder, dass der erste Theorieabend des Lehrgangs ‚Studio und On Location Porträtfotografie‘ diesem Thema gewidmet war. Dann die Probe aufs Exempel: zusammen mit Model Tina schauten wir, was hartes Licht bewirkt und welche Rolle die Distanz vom Model zur Softbox spielt. Und wie fotografiert man Silhouetten und Brillen?

Da Tina eine Brille trägt, kann je nach Bildwinkel der Effekt der verschobenen Gesichtskontur entstehen. Dies kann man entweder durch einen leicht anderen Winkel ändern oder später im Photoshop korrigieren.


Links: linkes Auge ohne Korrektur; rechts: korrigiert in Photoshop.

…und einige Bilder, welche die Teilnehmenden gemacht haben:

 

Makrofotografie mit Spiegeln in Grüningen

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? In Grüningen spürten wir diverse Schönheiten auf, vom Frauenschuh bis zur Libelle. Wir arbeiteten während des Makrofotografie-Kurs mit Stativ, Makro, Spiegel, Taschenlampe und Blitz.

Der nächste Makro-Kurs – farbenprächtig und ein Genuss fürs Auge – findet am 22. Sept. 2018 statt, mehr Infos finden Sie hier.

Nachfolgend einige Tipps aus erster Hand, sowie prächtige Bilder der Kursteilnehmenden.

  1. Spannend ist es, wenn man das vorhandene Licht mit einem Spiegel ins Zentrum der Betrachtung lenkt. So kann man spannende Details der Blüte hervorheben.

    Links wurde mit dem vorhandenen Licht gearbeitet, rechts wurde das Licht mit einem Spiegel auf den Blütenstand gelenkt.

2. Mit dem Blitz kann man den störenden Hintergrund ganz im Schwarz verschwinden lassen.

3. Auf Farbkompositionen achten!

Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 6/6 – 3-Zr-Wohnung

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Kleine Wohnungen gross darstellen. Nach diesem Motto experimentierten wir am letzten Kurstag des Lehrgangs Architektur- und Designfotografie. Die 3-Zimmer-Wohnung verfügt über eine zum Wohnraum hin offene Küche. Ein langer Gang, von dem die Bäder abgehen, führt zu den zwei Schlafzimmern.

Nachfolgend einige Bilder der Kursteilnehmenden und eine schöne Rückmeldung:

Brigitte Z. lobt: „Der Kurs Architektur- und Innendesignfotografie mit Christian war 1A von A-Z. Er hat keinen Aufwand gescheut, um uns sein grosses Wissen rund um die Architektur- und Innendesignfotografie, Bildbearbeitung und Workflow praxisnah und gut verständlich zu vermitteln. Auch hat er für uns modernste und exklusive Objekte zum Fotografieren organisiert.  Er nahm auch Spezialobjektive und weiteres nützliches Material für uns mit, das wir stets ausprobieren konnten. Die Kursdauer und –zeiten (4 Tage, einmal pro Woche) waren für mich perfekt. Ich kann den Kurs allen empfehlen, die sich für die Immobilienfotografie interessieren, speziell auch für Fachleute, die mit professionellen Fotos ihre Verkaufs- oder/und Mietobjekte in Dokumentationen und im Web präsentieren möchten. Ein grosses Dankeschön an Dich, Christian!“