Weiterbildung für mich als Fotograf: Capture One und Phase One Training

Schlagwörter

, , ,

Wir Fotografinnen und Fotografen haben in der Tat nie ausgelernt – insbesondere nicht was die Technik und Software von Digitalkameras anbelangt. Eben komme ich nach Hause von einer zweitägigen Weiterbildung in London. Der Hersteller Phase One lud zum Training ein.

Die dänische Firma Phase One hat sich auf digitale Rückteile für Mittelformatkameras (u.a. Hasselblad, Contax und Mamiya) spezialisiert und baut eigene Kameragehäuse. In Ergänzung entwickelt das Unternehmen eine Reihe von Softwareprodukten für die digitale Bildbearbeitung und Bildverwaltung: ‚Capture One‘ heisst beispielsweise das Programm für Fotos im RAW-Format.

Phase One bietet sporadisch herausfordernde Trainings für Fotografen und Technische Fotoassistenten an. Zugelassen an den zweitägigen Kurs wird allerdings nur, wer die vorgängige Online-Schulung samt Tests erfolgreich absolviert hat.

Diesmal war der Weiterbildungskurs in London. Diese Stadt ist immer ein Reise wert! Zwischen den zwei Trainingstagen genoss ich den nächtlichen Spaziergang der Themse entlang. Die Lichter spiegelten sich im schwarzen Wasser und wünschten mir magisch viel Glück zur Phase One Zertifikatsprüfung…

…die ich erfolgreich bestand! Als erste Person in der Schweiz darf ich mich Phase One Certified Professional (POCP) nennen. Nun kenne ich die Phase One und Capture One Produkte – Kameras, Backs / Rückteile, Objektive, Software – enorm gut samt allen offiziell und auch inoffiziell dokumentierten Informationen und Möglichkeiten zur Problembehebung. Folglich bin ich in der Lage eine ganze Reihe von technischen Problemen bei Kamera oder Software schnell erkennen und beheben zu können. Und schnell bedeutet wirklich ‚rather quickly‘: Maximal eine (!) Minute soll das Lösen eines Fotoproblems erfordern. Die Zertifizierungs-Prüfung dauerte bei 30 Fragen genau 30 Minuten. Wie gut, dass wir ‚Nichtenglisch-Muttersprachigen‘ 45 Minuten knobeln durften!

Das Phase One Kurslokal liegt sehr idyllisch an einem Kanal in Central London: Es ist das zweite weisse Gebäude am rechten Kanalufer.

Insgesamt 15 Teilnehmer haben am intensiven Phase One Training in London teilgenommen. Ich hoffe mehr als ONE haben wie ich bestanden: Wir POCP helfen nun gerne weiter, sollten gravierende Probleme bei Kamera oder Software auftreten!

 

Fokus-Klasse Nr. 1

Schlagwörter

, , , , ,

Der Graufilter, d.h. der Verlaufsfilter, stand im Mittelpunkt der ersten Fokus-Klasse – das neue Gefäss der Fotoschool. Nicht grau sondern sonnig war das Wetter und wir konnten das gemeinsame Fotografieren und den kreativen Input draussen geniessen. Soviel sei verraten: Die Fokus-Klasse Nr. 2 wird drinnen stattfinden und mit farbigem Kunstlicht angereichert sein – Makro Experimental (Sa. 17.2.2018)!

Hier möchten wir einige Bilder der 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fokus-Klasse Nr. 1 im Oktober 2017 zeigen. Alle Aufnahmen sind mit einem Verlaufsfilter am Pfäffikersee oder im nahen Wald entstanden…

…natürlich nach einer aufwärmenden Theorie-Stunde im Fotostudio. Aufgeteilt in zwei Gruppen experimentierten wir mit den Graufiltern unter Zuhilfenahme von Bewegen der Kamera und der Zoom-Funktion. Spannende Bilder entstanden:

Am Bach spielten wir mit langen Belichtungszeiten, um den Effekt ‚Fliessendes Wasser‘ auszukosten.

Um der Materie möglichst nah zu sein, stiegen einige Teilnehmer gar in den Bach. Das faszinierende Fotografie-Resultat lässt sich sehen!

Der Schweizer Nationalpark vor der Linse – Teil IV

Schlagwörter

, , ,

Die wilden Bergbäche zogen die Fotokurs-TeilnehmerInnen in ihren Bann. Ausführlich experimentierten wir mit verschiedenen Belichtungszeiten: Einmal wirkt das Wasser fliessend und verschwommen weich, dann wieder wie eingefroren und mit sichtbaren Tropfen.

Hunderte von Fotos entstanden, die Arbeit beginnt eigentlich erst… Wer mehr zur Bildaufbereitung am Computer, zu Bildarchivierungs-Techniken und gar zum Kunstdruck / FineArtPrinting erfahren will, dem empfehlen wir folgende Fotoschool-Kurse: Bildoptimierung mit Adobe Lightroom (ab 20.11.2017), Digitales Labor (ab 4.12.2017), Einstieg ins Fine Art Printing (ab 17.11.2017).

Doch wir fotografierten weiter. Zur Auflockerung der konzentrierten Arbeit am Fluss erhoben wir den Blick auf zu den Bergen: Die verschneiten Gipfel boten kontrastreiche Sujets. Das Wasser in all seinen Elementen!

Der Schweizer Nationalpark vor der Linse – Teil III

Schlagwörter

, , , , , ,

Der dritte Kurstag war die Pracht nach dem grossen Regen: Glitzernde Tropfen auf Ästen und Gräsern.
Der Schneefall vom Vortag bot kontrastreiche Motive.

 

 

 

Der eingeschlagene Waldweg zeigte sich fotogen. Schon bei der ersten Lichtung begrüssten uns die Murmeltiere…

…und beobachteten uns neugierig. Sie amüsierten sich, wie wir teilweise recht dynamisch dastanden, um spannende Motive einzufangen. Vom Weg aus mit einem 200-400mm Makro auf Distanz zu fotografieren ist herausfordernd. Denn nur die Murmeltiere und ihre tierischen Freunde dürfen die Parkwege verlassen. Ob die putzigen Murmeli uns gar für Tiere hielten, wie wir einem Geweih ähnlich die Kameras umplatzierten ohne das Stativ abzunehmen? 

Um die Tiere zu fotografieren, benutzten wir lange Brennweiten. Die Murmeltiere bemerkten es richtig: Die Männer verwendeten die langen Rohre, die Frauen die kürzeren, leichteren, doch mit fast so viel Brennweite. Und dann kam die Mittagsrast und die Stative verwaisten…

Der Schweizer Nationalpark vor der Linse – Teil II

Schlagwörter

, , ,

…Regen im Nationalpark. Was soll’s! Wir liessen uns im einstigen Bahnhof-Wartesaal des Restaurants Staziun Lavin verwöhnen: Suppe, Fleisch und Bio-Käse direkt aus Lavin GR. Der Käse hatte es in sich; wir wollten mehr darüber erfahren…

…und begaben uns auf Spurensuche in den Käsekeller. Ein gefundenes Fressen für Fotografen! Kleine und grosse Käselaibe. Dicke und dünne. Helle und dunkle. Der dunkle Käse wird hier übrigens mit Rotwein behandelt. So entsteht eine dunkle Rinde. 

Unwiderstehlich! Auch die engen Platzverhältnisse konnten uns Fotografinnen und Fotografen nicht hindern bislang ungeahnte Käse-Details fotografisch zu erforschen.

Käse – das haltbare Vorratsprodukt eines sonnenreichen Sommers – liess uns die Zeit vergessen. Doch als wir wieder auf den Dorfplatz traten, lichteten sich die Herbstwolken und die frisch verschneiten Berge zeigten sich: Der Schweizer Nationalpark hat viele Gesichter.

Der Schweizer Nationalpark vor der Linse – Teil I

Schlagwörter

, ,

Tonnen von Schwemmholz reissen die Wildbäche jedes Jahr ins Tal. So auch während unseres Fotoweekends in Zernez – wir setzten vor lauter Regen erst mal gar keinen Fuss vor die Tür. Wie gut, dass unser gemütliches Hotel wunderbare Nationalpark-Sujets im Foyer zur Schau stellte: auch Schwemmholz! Fasziniert übten wir, wie man mittels Blitz einzigartige Details in Szene setzen kann.

Die Teilnehmer genossen das ‚Alternativ-Programm‘ sichtlich: ‚Ganz spannend fand ich die Bildbesprechung am Abend; wir Teilnehmer haben oft die gleichen Motive geschossen, aber die Ergebnisse waren total unterschiedlich‘ bedankt sich Peter. Und Irene und Martin doppeln nach: ‚…dank deiner flexiblen Anpassung des Kurses hat das Wetter keine Rolle gespielt. Deine Beziehungen reichen bis in tiefe, dunkle Käsekeller…‘ Hierzu mehr im kommenden Blog. Vorerst hier viel Vergnügen mit dem knorrigen Engadiner Holz!

Hinweis: Solche Holz-Detailaufnahmen wirken enorm sinnlich also schwarz-weiss-Aufnahme. Wer sich mit der S-W-Fotografie auseinandersetzen möchte, dem sei der Kurs Schwarz-Weiss-Fotografie: Harmonie von Gegensätzen empfohlen, zwei Abende ab dem 30. Oktober 2017.


 

Sabinas Bildreportage – Abschlussarbeit des Fotolehrgangs „Persönlicher Stil“

Geduld – das ist eine der Eigenschaften, die jede Fotografin und jeder Fotograf mitbringen muss. Ganz speziell in der Natur-Fotografie heisst das beobachten, abwarten, warten.

Reportage-Idee Nr. 5: Sabina hat mit viel Geduld und Ausdauer eine Bildreportage verfasst zum Werdegang einer Raupe bis zum Schmetterling.

Hinweis: Wer ebenfalls den Blick schärfen möchte für spannende Details, dem können wir den Schärfentiefe-Fotokurs empfehlen: ‚Ganz schön scharf – Schärfentiefe und Zeit‘ am Samstag 30.9.2017.

 

Patricks Bildreportage – Abschlussarbeit des Fotolehrgangs „Persönlicher Stil“

Ein altes Handwerk wird spannend dargestellt. Dank des vielseitigen Fotolehrgangs ‚Fotografische Bildgestaltung – Mein persönlicher Stil‘ werden nicht nur die Fotokursschüler inspiriert, sondern auch die Bildbetrachter der schönen Fotografien.

Reportage-Idee Nr. 4: Patrick spürt dem alten Handwerk der einst weit verbreiteten Holzsäger nach. Der Wasserkraft entlang hin zur Sägerei mit all ihren verwunschenen Details. Durch Klicken auf untenstehendes Bild startet die Fotoreportage.

Barbaras Bildreportage – Abschlussarbeit des Lehrgangs „Persönlicher Stil“

Schlagwörter

Spannend, was sich alles am heimischen Schwimmteich tummelt!

Reportage-Idee Nr. 3: Barbara porträtiert einen Schwimmteich von seiner lebendigsten Seite: Verschiedene Tiere statten dem paradiesischen Ort einen Besuch ab. Derweil die Natur sich von ihrer blumigen Seite zeigt. Übrigens: Für alle, die ebenfalls ihre fotografische Illustrationsfähigkeit im Bereich Tier- und Pflanzenfotografie schulen möchten, bieten wir den Fotokurs ‚Makrofotografie‘ an: Freitag 29.9.2017 im Botanischen Garten Grüningen bei Zürich.

Durch Anklicken des Bildes startet die Fotoreportage.

Sabines Bildreportage – Abschlussarbeit des Fotolehrgangs „Persönlicher Stil“

Die Landschaft mit dem Bike zu erkunden ist doch immer wieder spannend.

Reportage-Idee Nr. 2: Sabine hält eine Velotour fest. Anhand von ansprechenden Bildern teilt sie ihre Eindrücke: Vorbei an wunderbaren Landschaften, entlang von Flüssen und hin zu putzigen Tieren – Fahrradtouren sind herrlich!

Durch Anklicken des folgenden Bildes startet die Bildreportage: