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Beim Tag der offenen Tür vom 21. Juni 2014 bei der Feuerwehr Pfäffikon kam auch ich spontan zum Foto-Einsatz. Aus Zeitnot legte mir der Feuerwehr-Kommandant und  Fotoschool-Workshopteilnehmer kurzentschlossen die Leuchtweste über. So konnte ich mich während des Einsatzes mit Polizei, Sanität, Feuerwehr und Rega quasi als Umfallreporter frei bewegen und die Rettungsübung dokumentieren. Eine Herausforderung für  Einsatzkräfte und Fotografen. Hier einige praktische Tipps für euch!

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Bei Aufnahmen von Umfällen ist die Wahrung der ethischen Grundsätze respektive des Personenschutzes immer ganz wichtig: Daher dürfen Unfallopfer/Patienten NICHT erkenntlich sein. Für die Bildaussage ist es auch absolut nicht relevant. Die Momentaufnahme bei diesem Bild zeigt alles, was wichtig ist, ohne dass der Patient zu erkennen ist.
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Bei Helikopter-Aufnahmen (Lande- und Abflug-Aufnahmen) sollte man sich und sein Material gut vor dem aufgewirbelten Staub schützen. Weiter ist es wichtig, dass die Bilder so aussehen, dass sich die Rotoren des Helis „drehen“. Sonst wirkt es, als ob dieser gleich abstürzt. Gut kommt es mit einer Verschlusszeit zwischen 1/250 bis 1/400. Bei längeren Verschlusszeiten wird alles unscharf und bei kürzeren stehen die Rotoren (Bild eingefroren). Dieses Bild wurde mit einer Verschlusszeit von 1/320 aufgenommen.
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Bei den engen Verhältnissen kann man auch die verspiegelten Visiere der Feuerwehrleute als „Hilfsmittel für die Szenerie“ verwenden. Die Spiegelung zeigt den Einsatzort und das Wirken der Einsatzkräfte.
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