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Nicht nur die Augen müssen bei der bevorstehenden (teilweisen) Sonnenfinsternis geschützt werden. Um Schäden auf dem Sensor zu verhindern, muss auch die Kamera respektive das Objektiv zwingend geschützt werden!

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(Bild Reuters)

Geschützt wird die Optik durch den sogenannten Neutraldichtefilter (ND) für Objektive. Am besten verwendet man die Stärke 5x, also 100.000. Alle ND-Filter darunter (3x oder 4x) sind zu schwach. Den Blick durch den Sucher sollte bei der Spiegelreflexkamera  vermieden werden (Umstellen auf Live-View). Bei Systemkameras, die über einen elektronischen Sucher verfügen, kann auch dieser verwendet werden.

Kamera-Einstellungen:

  • Kleine Lichtempfindlichkeit (ISO-Wert 100 bis 200)
  • Die Blende des Objektivs auf F8 bis F11 einstellen.
  • Die Belichtungszeiten variieren je nach Standort und Wetterbedingung. An die „richtige“ Zeit muss man sich herantasten: Bei 1/15 bis 1 Sekunde werden die Korona (Sonnenoberfläche) erkennen. Bei Belichtungszeiten von 1/125 bis 1/2.000 Sekunde kommen die Protuberanzen (Materieströme auf der Sonne) auf den Fotos zum Vorschein. Voraussetzung dafür ist jedoch die Verwendung eines Teleobjektivs.

Genaues WANN und WO
Zwischen 09:26 und 11:46 Uhr verschwindet die Sonne beispielsweise in Zürich während 2 Stunden und 20 Minuten teilweise hinter dem Mond. Zu dieser Tageszeit wird die Sonne im Südosten stehen, wenn plötzlich von rechts (Westen) nach links (Osten) ein schwarzer Punkt vor der Sonnenscheibe durchwandert. Die maximale Finsternis wird um 10:34 Uhr mit einer Abdeckung von 75 Prozent erwartet.

Weitere Infos auch zu finden unter:
fototechnischer Art
Meteo Schweiz