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Die Nacht zum Tag gemacht und wie es weiter ging….

0002__MG_6846-2 PhilippAm 2. Kursabend unseres Workshops „Faszination Sternenfotografie“ trafen sich die sieben TeilnehmerInnen und drei weiteren Interessierte im warmen Restaurant auf der Alp Scheidegg.

Nach einem wunderschönen Sonnentag zogen gegen Abend immer mehr Wolken auf. Eine Herausforderung… Denn in der Sternenfotografie bestimmt das Wetter, wann fotografiert werden kann. Ganz gelöst konnte die Stimmung also noch nicht sein, doch die Hoffnung, dass der wolkenverhangene Himmel sich lichtet war gross. Und die Hoffnung hat gesiegt. Wenigstens für ein paar Stunden.

So begab sich die Gruppe an den Aufnahmeort. Nach einer kurzen Einführung von Martin Rusterholz (Astrofotograf) verteilten sich alle und suchten einen optimalen Standort um die Milchstrasse, Strichspuraufnahmen oder Sternbilder aufzunehmen. Gelerntes vom ersten Kursabend konnte gut umgesetzt werden und auch die wichtigen Einstellungen an der Kamera wurden im Dunkeln schon besser gefunden. Es zeigte sich, dass vereinzelte Wolken die Dramaturgie im Bild noch interessanter gestalten konnte.

Durch die Dunkelheit der Nacht entstand eine ruhige, staunende und persönliche Stimmung unter den Anwesenden. Es wurde gemeinsam über die Schönheit des Himmels gestaunt, Fragen zu den Plejaden und anderen Sternbilder gestellt oder es kamen auch Gedanken zur Achtlosigkeit im Umgang mit Licht auf, denn die Lichtverschmutzung über den Ortschaften war deutlich zu sehen.

Nachdem der Kaffee/Tee und Kuchen genossen wurde, beendeten die aufziehenden Wolken gegen 01 Uhr morgens den Kursabend und alle machten sich bereichert auf den Heimweg.

Neugierig konnte man nun am Bearbeitungstag sein. Wie um alles in der Welt wird aus einem eher dunklen Bild eines, dass die gesehene Schönheit wiederspiegeln kann? So wurden also Strichspuren gestackt und die Milchstrasse etc. vorwiegend in Lightroom herausgearbeitet.

Am Schluss entstanden Bilder, welche mehr als Worte sagen.

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