Mit schwierigen Lichtverhältnissen kämpfen wir nicht nur während der Dämmerzeit und an trüben Nebeltagen. Auch im Innenraum oder im Wald treffen wir oft auf das Zwielicht. Besonders wenn der Unterschied zwischen hell und dunkel ausgeprägt ist, führt dies oft zur falschen Belichtung.

Warum ist das so? Dies hat mit dem Belichtungsmesser zu tun, der davon ausgeht, dass das Gesamtbild über einen mittleren Grauwert verfügt. Wenn die dunklen Partien in Überzahl sind, wird das Bild zu hell belichtet. Mit der Belichtungskorrektur kann man gezielt gegensteuern, indem man ‚minus‘ korrigiert. Sind indes mehr helle als dunkle Flächen vorhanden, dann wird das Bild zu dunkel. Folglich kann man mit der Belichtungskorrektur ‚plus‘ optimieren.

Wer im Detail mehr dazu erfahren und gezielt im Zwielicht üben möchte, dem bietet unser Modul zwieLICHT – schwierige Lichtverhältnisse am 30.09.16 gute Gelegenheit.

Hier folgt ein schönes Zwielicht-Beispiel:

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Bei dieser Dampflokomotive mit dem glänzenden Chrom und den vielen schwarzen Flächen hätte der Belichtungsmesser das Bild zu grau eingeschätzt. Dank der Belichtungskorrektur von ‚minus 1.3‘ wirkt es indes perfekt belichtet.

Auch bei den nachfolgenden Bildern wurde dank individueller Belichtungskorrektur die Über- respektiv Unterbelichtung vermieden. Alle diese Fotos sind im letzten Semester-Lehrgang ‚Fotografische Bildgestaltung – Mein persönlicher Stil‘ entstanden. Der nächste Lehrgang startet im März 2017.