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Die digitale Bilderflut sichten, dann die Fotografien ordnen, auswählen und gezielt optimieren – genau darum ging es neulich im zweitägigen Bildoptimierungs-Workshop. Im Zentrum stand das Computerprogramm ‚Adobe Photoshop Lightroom‘, das richtig angewendet ein wahrer Fundus an Bildschönheiten zu bieten hat.

Zwei Rückmeldungen freuten uns besonders:

“In zwei Tagen wurde das Programm ‚Photoshop Lightroom‘ toll erklärt und mit praktischen Beispielen untermalt. Der Kurs war sehr gut strukturiert und ich konnte mich schnell am persönlichen Erfolg freuen. Da ich selber im Bereich Softwareschulung tätig bin, möchte ich der Fotoschool samt Team ein tolles Kompliment machen. Ich freue mich auf weitere Kurse!” (Roland)

„Ich habe am Wochenende zwei spannende Tage erlebt. Voller Informationen – toll! Sofort haben wir alle versucht alles umzusetzen… Es war faszinierend. Vielen Dank Christian und Team.“ (Eva)

Kurs verpasst? Das Datum des nächstes Bildoptimierungs-Workshops kann dem Fotoschool-Kursprogramm 2017 entnommen werden. Hier schon mal einige Tipps:

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Vorweg gilt, dass auch das beste Bildoptimierungsprogramm nicht viel aus schlechten Bildern machen kann. Es ist wichtig, von Beginn an gut zu fotografieren. Anschliessend tastet man sich am Computer an das Optimum der Fotografie heran.

Eines der wichtigen Werkzeuge ist die Gradationskurve. Bei der digitalen Fotografie ist der Kontrast von der dunkelsten bis zur hellsten Stelle gleichmässig, also linear, verteilt. Das menschliche Auge liebt aber nicht die Gleichmässigkeit, sondern ist auf die mittlere Zone spezialisiert. Für Kontraste im hellen, grellen wie auch im dunklen, düsteren Bereich sind wir weniger empfänglich. Folglich empfinden wir ein Bild als fad, wenn im ‚Mittelfeld‘ wenig Kontrast existiert.

Mit dem Kontrastregler können wir nur den gesamten linearen Kontrast verstärken oder abschwächen. Doch mittels S-förmiger Gradationskurve kann der Kontrast im Mittelfeld verstärkt werden. Oder anders ausgedrückt: Der Kontrast in den ganz hellen sowie dunklen Bereichen wird abgeschwächt. Das fällt unserem Auge aber nicht auf.

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Gut sichtbar hat die Gradationskurve eine S-Form. So stark wie hier dargestellt, muss es aber nur selten sein.

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Zuerst wurde hier die Gradationskurve unverändert belassen.

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Mittels optimierter Gradationskurve wirkt nun die Fotografie so, als hätte man ein Licht im Bild angezündet. Sehr erfrischend.