Schlagwörter

, , ,

Vorbereitungen sind wichtig und zeitraubend. Aber was wäre denn ein Tanzfotografie-Workshop ohne fotografieren: Endlich geht es los!

Wir fotografieren mit einer Phase One IQ260, um ausreichende Bildauflösung und keinen Zeitverlust beim Bühnen- und Lichtumbau zu erzielen.

Im Manuell-Modus fokussieren wir vorweg auf den Punkt am Ende der Tanzbewegung. Bei der Bewegungsfotografie möchte man ja schnelle Bewegungen einfrieren – und zwar im richtigen, also ästhetisch eindrucksvollsten Moment. Das ist nicht ganz einfach und erfordert einiges an Übung.

Für das Einfrieren der Bewegung ist übrigens nicht der Verschluss der Kamera verantwortlich, sondern die Abbrennzeit des Blitzes. Das Bild ohne Blitz muss also schwarz sein.

Jeder Teilnehmer führt selber Regie und fotografiert selbstständig mit Hilfe der Kursleitung. Fünf Foto-Sessions stehen jeder Person zur Verfügung. Die Zwischenzeit ist kurzweilig: die nächste Foto-Session planen, Kursteilnehmer beobachten, das Making-of fotografisch festhalten, sich mit Kaffee und frisch gebackenem Zopf stärken…

Das gute Zusammenspiel zwischen Fotograf und Model respektive Tänzer ist essenziell – wenn nicht gar das Wichtigste! – , um anmutige Aufnahmen in der Personenfotografie zu erzielen. Alle Beteiligten müssen stets wissen, was das Ziel jeder Fotosession ist. Deshalb findet vor jedem Tanzsprung eine Besprechung zwischen dem Fotografen und den Tänzern statt.

Unentwegt sind der Workshopleiter und seine Assistentin behilflich beim korrekten Einstellen der Beleuchtung und der Windemaschine, damit die Tänzerinnen nicht die Haare im Gesicht haben.

Alle diese Bilder vom Making-of sind nicht mit der Blitzanlage synchronisiert. Es entstehen teilweise spannende Bilder. Löst man beispielsweise gleichzeitig mit dem Blitz der Foto-Session aus, dann wird das Bild zwar eingefroren, doch die Bewegungen unmittelbar davor und danach sind verwischt sichtbar. Alles ist möglich: Vom verschwommenen Geisterbild bis zum scharf eingefrorenen Sprungbild. Es lässt sich erahnen, dass die eigentlichen Tanzfotografien wunderbar geworden sind. Noch sind sie in Bearbeitung, doch bald folgt eine Kostprobe.