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Es werde Licht: Im Studio können wir das Licht kontrollieren. Doch in andern Räumlichkeiten respektiv ‚On Location‘ kommt das vorhandene Licht dazu. Mit den heutigen Kameras können wir selbstverständlich die ISO-Einstellung hochschrauben und ohne zusätzlichen Blitz fotografieren. Das hat aber den Nachteil, dass wir die Lichtintensität nur beschränkt steuern können und das Bildrauschen zunimmt.

Als Rauschen in der digitalen Fotografie bezeichnet man übrigens das Vorhandensein von Bildpunkten, die keinen Bezug zum Bildinhalt haben; das kann störend die Bildqualität mindern oder als künstlerisches Element bereichern.

Aus zwei Gründen haben wir im Fotoschool-Kurs ‚Porträt On Location‘ mit Blitz gearbeitet: einerseits um das vorhandene Licht zu verstärken, andererseits um das ganze Ambiente aufzuhellen und die beiden Models Sabrina und Jonas ins rechte Licht zu rücken. Es ist darauf zu achten, dass man eine Hauptlichtquelle bestimmt. Denn natürlich haben wir auch nur eine Sonne, die die Schatten- und Sonnenseiten definiert.
Bei diesem Bild akzeptierten wir die von rechts einfallenden Sonnenstrahlen als Hauptlichtquelle. Aus der Richtung der Kamera haben wir mittels Oktabox die ganze Szene aufgehellt.


Das Bild mit Sabrina ist ohne Blitz mit 6400 ISO entstanden. Gut sichtbar ist das Rauschen. Das durch die Lamellen einfallende Licht wirkt wegen des bedeckten Himmels sehr weich.


Um das Sonnenlicht künstlich zu verstärken, haben wir bei obigem Bild einen Blitz mit Normalreflektor draussen vor dem Fenster platziert. So konnten wir drinnen mit 100 ISO fotografieren. Das durch den Rolladen einfallende intensive – beinahe hart wirkende – Licht bewirkt ein schönes Schattenspiel auf Jonas Gesicht. Weitere spannende Bilder des Kurstages in nachfolgender Bildgalerie: