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Wie scharf ist scharf genug? Das muss jede und jeder selber entscheiden, doch ist die Schärfentiefe ein immens wichtiges Gestaltungsmittel beim Fotografieren. So machten sich die KursteilnehmerInnen bei trübem Wetter – aber sehr motiviert! – auf die Entdeckungsreise von ‚Scharf‘ und ‚Unscharf‘ im Fotografie-Alltag (Kurs: Schärfentiefe und Zeit).

Was bringt beispielsweise die kleine Blendenzahl ‚5‘? Und was passiert bei einer Einstellung mit der grossen Zahl ’11‘? Nachfolgende Bilder veranschaulichen gut, wie bei einer grossen Blendenzahl (Bild rechts: Schärfentiefe ’11‘) der scharf dargestellte Bereich auch gross ist.

Und was passiert, wenn man die Zeiteinstellung manipuliert? Faszinierend: Der Wasserfall kann bei einer so-genannt ’schnellen Verschlusszeit‘ von 1/400 Sekunden als Bild regelrecht ‚eingefroren‘ und tropfenscharf dargestellt werden. Bei einer ‚langen Verschlusszeit‘ von 2 Sekunden wirkt das Wasser fliessend und verschwommen.

Fotografiert man einen See mit einer langen Verschlusszeit und nimmt noch einen Graufilter hinzu, dann wirkt das Gewässer still und flach.

Und wie und wann wird ein Polfilter (Polarisationsfilter) verwendet? Der Unterschied ist frappant, wenn man durch die Wasseroberfläche den Seegrund fotografiert: Beim rechten Bild – mit Polfilter – sieht man den Seegrund sehr scharf.