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Und es werde Licht! Was simpel klingt, ist gar nicht immer so einfach: Wie kann das Licht in der gewünschten Intensität an den beabsichtigten Ort gelenkt werden? Das Licht nach Wunsch ‚formen‘ zu können, das ist enorm wichtig in der Studio- und Porträtfotografie.

Im neulichen Kurs ‚Lichtformer‘ ging es um die Wirkung der einzelnen Lichtformer: Scheinwerfer, Lampen, Schirme, Wände und weitere Hilfsmittel – wie setzt man sie ein?

Zu Beginn richteten wir ein Licht ohne Lichtformer gegen die Wand im Rücken des Fotografen. Bei minimalem Schattenwurf hatte so unser Model Isaura viel Freiraum, um sich zu bewegen. Diese Beleuchtungsmethode eignet sich auch ausgezeichnet für Nahportrait- sowie für Ganzkörper-Aufnahmen, ohne je Licht und Lichtformer ändern zu müssen.

Später haben wir mit zwei Lichtformern gearbeitet, die zwar fast gleich gross sind, sich aber im Wesen unterscheiden: Der Para 88 führt das Licht schmeichelnd dem Gesicht entlang; es entstehen keine starken Schatten. Dagegen bewirkt der Okta 75 einen sichtbaren Helligkeitsgradienten: Die Lichtstrahlen werden schwächer, je weiter weg sie von der Lichtquelle sind, und Schatten werden sichtbar. Dies ist gut erkennbar auf den letzten Aufnahmen dieser Bildergalerie.